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Spiel

Ein Spiel, das wir nicht verlieren können

Ich saß gestern Abend mit einem Freund zusammen, der heute CEO eines recht coolen Startups ist.

Das Produkt ist echt gut, das Team lebt die Kultur und auch die Liste der Unterstützer liest sich wie dass who is who der internationalen Szene.

Er erzählte mir, dass er schon einmal ein Startup hatte, welches aber gescheitert ist und auch, was er daraus gelernt hat. Interessanterweise stellte sich im Gespräch heraus, dass sein erstes Startup gar nicht so schlecht lief, es ihm aber teilweise zu wenig war und er es daher auslaufen ließ.

Wir sprachen so über die vergangenen Jahre, was gut lief, aber vor allem auch, wo wir beide komplett daneben griffen.

Er ist einer dieser Menschen, dessen Vision von der Zukunft seines Startups ansteckend ist. Und so wunderte es mich gar nicht, als mir erzählte, was Anfangs alles schief lief, aber im Endeffekt doch noch gut ausging.

Im Laufe des Gesprächs erzählte er mir auch vom besten Ratschlag seines Lebens, den er von jemandem bekam, der absolut nichts mit dem Startup Leben zu tun hatte.

In einer Phase seines Lebens, in der nichts nach Plan lief und er alles in Frage stellte, traf er auf eine fremde Frau. Nachdem diese ihn gerade Mal wenige Minuten kannte, aber merkte, unter welcher Spannung er stand, sagte sie zu ihm:

Du bist in einem Spiel, dass du gar nicht verlieren kannst.

Er erzählte mir, dass er ab dieser Sekunde alles plötzlich verstand.

Er verstand, dass ganz egal, wie es mit seinen Start-up weitergehen würde, er in jedem Fall eine Weiterentwicklung durchmachen würde, die ihn zu einem reiferen Menschen macht.

Sogar wenn sein Start-up scheitern würde, so hätte er bis dahin in der kurzen Zeit mehr gelernt als überall anders in der Welt und sich weiterentwickelt.

So gesehen, konnte er „sein eigenes“ Spiel, das er losgetreten hatte, gar nicht verlieren, egal was er anstellen würde. Ja, der Ausgang war und ist immer noch ungewiss, aber in jedem Fall ist der Weg, den er geht, die Menschen, die er trifft und die Dinge, die er erlebt, der wahre Gewinn.

Manchmal leben wir in den Tag hinein und haben Angst vor dem Ende der Straße und das ist ganz normal, weil menschlich. Alles, was wir nicht kennen, ist uns fremd und kann ins uns manchen Fällen Angst machen.

Wir haben so viel Angst vor der Zukunft, dass wir den Weg, den wir selbst und freiwillig begonnen haben, gar nicht schätzen. So entgeht uns vieles, dass der eine oder andere als „Leben im Moment“ bezeichnen würde.

Ohne sozialromantisch klingen zu wollen … wer den Weg, den er selbst eingeschlagen hat, nicht als wahren Gewinn ansieht, der wird auch im Ziel nicht erfüllt sein.

Durchs Ziel zu laufen ist ein wunderschönes Gefühl … sich aber zu erinnern, welche Strapazen man auf sich genommen UND gemeistert hat, ein unbeschreibliches.

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