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Ich wünsche mir …

Heute vor 34 Jahren wurde ich geboren.

In den letzten Tagen wurde ich öfters gefragt, was ich mir wünsche und es war eine Frage, die mich letzte Nacht nicht schlafen ließ.

Es ist nämlich so … mir fehlt nichts im Leben.

Wer mich kennt weiß, das die letzten 12 Monate die härtesten meines Lebens waren und auch, dass sich seit damals alle meine Lebensbereiche um 180 Grad gedreht haben.

Ich habe im letzten Jahr mein Leben mit Hinsicht auf die Frage, ob ich wirklich das tue, was mich glücklich macht, hinterfragt und überall dort, wo ich merkte, dass ich nicht mehr ich war, Entscheidungen getroffen, für die ich nicht nur einmal irritierte und verständnislose Blicke und Worte geerntet habe.

Ich habe sowohl im privaten als auch beruflich alles verändert und bin dabei nicht meiner Logik, sondern meinen Herzen und meiner Intuition gefolgt.

Oft hatte ich das Gefühl, dass ich das Falsche tue, stand manchmal da und wusste nicht, ob alles gut ausgehen wird und stellte meine Entscheidungen immer in Frage.

Was tut man im Leben, wenn man seinem Herzen und seinem Bauch folgt, aber das eigene Umfeld das nicht versteht?

Man gibt auf oder man vertraut aufs Leben, auf sich selbst und setzt seine letzte Karten auf die eigenen Stärken und auf die Zuversicht, dass alles im Leben gut gehen wird und dass man im Nachhinein sicher über die schwere Zeit lachen wird.

Ich bin dankbar für diese letzten 12 Monate, haben sie mir doch gezeigt, wer meine wahren Freunde sind und was mir im Leben wirklich wichtig ist.

Ich habe mir bewiesen, dass ich nicht käuflich bin und auch, dass meine Prinzipien so stark mit meinem Tun verwurzelt sind, dass ich mir keine moralischen Vorwürfe zu machen brauche.

In diese letzten 12 Monate habe ich erfahren, was es bedeutet, wenn die eigenen Träume in Erfüllung gehen und erlebt, wie es ist, wenn man loslässt und dafür mehr gewinnt, als man verliert.

Was ich mir heute zu meinem Geburtstag wünsche?

Ich wünsche mir, dass jeder Einzelne, der das hier liest, an seinen Träumen festhält und diese niemals aufgibt – unsere Träume sind der einzig reale Anker in dieser Welt voller Vorgaben, Einschränkungen und Bewertungen.

Ich wünsche mir, dass jeder Einzelne, der das hier liest, sich darauf besinnt, dass es immer andere Menschen waren, die uns bei der Erfüllung unserer Ziele und Träume begleitet haben. Im Leben zählt es, wer und was wir sind, aber auch, wer unsere Wegbegleiter waren. Diese haben uns oft auf den letzten harten Meilen unseres Weges gepusht oder waren die, die uns den Weg erst gezeigt haben.

Ich wünsche mir, dass jeder Einzelne, der das hier liest, heute einen dieser Wegbegleiter anruft und sich bei ihm oder ihr bedankt – einfach so, ohne Grund – sondern mit dem Wissen, dass ihr ohne diese Person heute nicht da wärt, wo ihr heute seid.

Ich wünsche mir, dass jeder Einzelne, der das hier liest, für mindestens einen Tag alle Ängste und Zweifel über Board wirft und heute mit etwas beginnt, dass er oder sie schon immer machen wollte. Ungeachtet dessen, wie peinlich, blöd oder unsinnig es erscheint. Je unlogischer es für andere ist, umso weiter bringt es euch wahrscheinlich und umso mehr wird es wohl auch Spaß machen.

Ich wünsche mir … dass jeder Einzelne, der das hier liest, versteht, dass wir im Leben nur wachsen, wenn wir Wege gehen, die noch keiner vor uns gegangen ist.

Dies beinhaltet Entscheidungen, die schmerzen, aber auch Entscheidungen, die manchmal entgegen jeder Ration getroffen werden und uns in unserem vermeintlichen Freundeskreis als Fremde erscheinen lassen, aber von echten Freunden immer verstanden werden.

Ich wünsche mir, dass ihr euch bewusst seid, dass ihr im Leben vielleicht schon alles habt was ihr wollt und weniger Dingen hinterher rennt, die nach oben keine Grenze kennen.

Im Leben geht es nicht darum, was man hat, wie das Business rennt oder welche hochgesteckten Ziele man erreicht hat.

Es geht darum, die Träume zu leben und … und das ist das Wichtigste … dabei nicht auf die Menschen zu vergessen, die uns zu dem machen, wer wir sind. Unsere Familien, unsere Freunde und unsere Wegbegleiter.

Denkt heute daran, wenn ihr einen dieser Menschen trefft … es gab vielleicht auch mal eine Zeit, wo dieser Mensch noch nicht in eurem Leben war.

So, genug Pathos … ich wünsche mir heute mal selbst alles Gute zum Geburtstag und bin mal offline … ich hoffe, ihr versteht das 🙂

Ali

PS: hier der Link zum gestrigen TV Auftritt, der mich auf diesen Post brachte: http://tvthek.orf.at/program/heute-leben/4660213/heute-leben/10458688/Ali-Mahlodji-ueber-Videoplattform-Whatchado/10459096

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