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Die Kunst, sich selbst auszuhalten

“Bleib so wie du bist”.

Wie oft hören wir diesen nett gemeinten Rat und wissen schon beim Lesen dieses Satzes, dass “nett” immer der kleine Bruder von “scheisse” ist.

“Bleib so wie du bist” … das ist die Wunschformel, die reflektierten Menschen den Schauer runterjagt, weil es suggeriert, dass man sich ja nicht verändern soll. Um Gottes Willen, nicht nach vorne verändern, sondern bitte auch in einigen Jahren noch so bleiben wie man heute ist.

Ehrlich, kennen wir auch nur eine Person, die wirklich vor hat, sich überhaupt nicht zu verändern?

Gerade war Silvester und die halbe Welt, wenn nicht sogar fast die ganze, hat Neujahrsvorsätze formuliert und sich damit den eigenen KickOff einer neuen Zeitenwende suggeriert.

Neujahrsvorsätze sind das “geht scho Burschen, das nächste Match wird besser” der normalen Menschen, wie wir es sind. In ihnen steckt Hoffnung, Neugierde, Begierde und der Wunsch, sich nicht nach hinten in die Vergangenheit zu entwickeln, sondern nach vorne. Da wo sie sich (noch) versteckt… unsere Zukunft im Garten Eden mit all ihren Erfüllungen unserer Wünsche, die uns zu dem Menschen machen, der wir sein wollen.

“Bleib so wie du bist” … so gesehen eine Schandtat der Bedeutungslosigkeit.

André Heller sagte mal mit einem Augenzwinkern, dass er allen Menschen, die ihm diesen Ausspruch mitgeben, droht, dass sie von seinem Anwalt hören.

Ich selbst habe dies in meiner Jugend sehr oft anderen Menschen gewünscht und checke erst jetzt, dass ich wollte, dass alles so bleibt, wie es ist. Vielleicht war es Angst, dass ich dadurch erkenne, dass ich mich nicht weiterentwickle, wenn sich alle um mich herum evolutionär der Zukunft hingeben.

Es ist 2018, ich sitze in Südafrika – einem Land, in welchem die Menschen wissen wie es ist, wenn man aufgrund seiner Hautfarbe nach unten selektiert wird. In dem Menschen das Gut der freien Wahlen, der Gleichstellung vor dem Gesetz und das Feiern des Lebens als Aufbruch in die Zukunft nur zu gut kennen. Ein Land, in dem die Gegensätze weiter, und manchmal auch näher, nicht sein könnten.

Es war Nelson Mandela, der mal gesagt hat, dass es nicht die Dunkelheit ist, die wir fürchten, sondern unser Licht.

Ich habe mit Gerald Hüther, meinem Mentor, Ende Oktober bei einer Bildungskonferenz im wunderbaren Schloss Puchberg einen Abend darüber sinniert, wie sehr Menschen doch Angst vor ihrem Potential haben, ihrem Licht. Wie sehr wir uns damit begnügen, nicht gut genug zu sein, weil wir Angst davor haben, auf dem Weg zu unserem Glück und unserer Potentialentfaltung zu scheitern.

Angst davor, zu erkennen, dass unsere Träume vielleicht wirklich unsere einzig echte Realität sind und unsere Potentiale die Werkzeuge auf dem Weg dorthin.

Ich muss zugeben, dass ich die letzten Tage mit mir selbst gekämpft habe. Es war vielleicht weniger ein Kampf, als der innere Dialog, wie mein 2018 aussehen soll. Wer ich sein will und wie ich mich erfinden möchte. Eine Prozedur, die ich jedes Jahr um die selbe Zeit durchmache.

Während ich mit mir selbst haderte, wurde mir immer mehr klar, dass es vielleicht nicht immer an der Zeit ist, sich neu zu erfinden. Den Kids, Mitarbeitern und Führungskräften versuche ich immer klar zu machen, dass sie nicht erst “jemand” werden müssen, da sie schon jemand sind und zwar seit dem Tag ihrer Geburt.

Um ganz ehrlich zu sein, es war Anna, die mir in einem stillen Augenblick klar machte, was ich selbst übersah: ich rannte nach vorne, ohne zu wissen, wohin und vergaß dabei, die Reise namens Lebens zu genießen.

Ich wollte mich schon “wieder” (wie jedes Jahr) auf Druck neu erfinden und war drauf und dran, all das Schöne, dass es bei meinem jetzigen Ich noch zu entdecken gibt, mit rasendem Tempo zu überspringen.

Und so sitze ich hier, fast 15 Stunden Flugzeit von meinem Zuhause entfernt und merke, dass ich hier das tun sollte, wofür ich hergekommen bin … nämlich “Loslassen” in seiner reinsten Form. Manche nennen es auch einfach Urlaub.

Wie meine Vision für 2018 aussieht? Keine Ahnung, doch ich weiß, wie es sich anfühlt: ein zufriedener Ali. Zufrieden im Tun, im Beobachten und vor allem im Sein.

Werde ich weitermachen, was ich tue oder kommt etwas komplett neues? Ich denke, etwas von Beidem und vielleicht auch ganz anders. Das Schöne ist, dass gerade – während ich diese Zeilen schreibe – eine Last von meinen Schultern fällt und ich weiß, dass alles genauso wie es ist, gut ist und meine Entwicklung sich ergibt, während ich meinen Weg gehe.

Das Einzige, was ich mental mehr trainieren will, ist das ablegen von Täuschungen. Wir Menschen sind so oft – ja fast tagtäglich – von Dingen um uns herum enttäuscht. Sei es die Politik, der blöde Autofahrer neben uns oder der Arbeitskollege aus dem Lift. Wir machen unsere Unzufriedenheit davon abhängig, wie uns “andere da draußen” enttäuschen, dass wir so unsere Selbstwirksamkeit aufgeben.

Doch eigentlich sind Enttäuschungen etwas wunderbares, da sie das Ende der Täuschung sind und diese entstehen ja eigentlich immer dann, wenn wir von Anfang an Glaubenssätze und Erwartungen in uns tragen, die vielleicht schon immer nur Wunschvorstellungen an Dritte waren, die nur in unserem Kopf, aber nicht in der Realität, existiert haben.

Um mit Mandela zu schließen: “Es ist unser Licht, das wir fürchten. Nicht unsere Dunkelheit.”

Daher lasst 2018 das Jahr eures Lichts werden. Ihr müsst euch nicht neu erfinden, ihr seid schon wer.

Ali

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Die Mündigkeit der Mitte

Wir dürfen Regierungen und Präsidenten wählen, dürfen Kinder in diese Welt setzen und haben das Vertrauen, Fahrzeuge zu lenken, die gut und gern auch eine Tonne wiegen können.

Ja, wir dürfen, können und sollen Verantwortung übernehmen. Und das tun wir auch, jeden Tag unseres Lebens.

Doch irgendwie gibt es einen Bereich, wo uns allgemein in Diskussionen die Fähigkeit der Selbstwirksamkeit als fast schon Gott gegeben abgesprochen wird oder zumindest immer wieder in Frage gestellt wird.

Am Arbeitsplatz.

Der noch am Morgen der fürsorgliche Vater, die nachhaltig planende Mutter, der mündige Wähler oder die verantwortungsvolle Autofahrerin, geben aller Anschein nach mit dem Überschreiten der Schwelle zum Arbeitsplatz jegliche Selbstverantwortung und Selbstbestimmung an der Bürotüre ab.
Plötzlich müssen wir das tun, was andere uns sagen und es so umsetzen, wie diese es verlangen. Wenn wir unseren eigenen Kopf einsetzen und das Bestehende hinterfragen, kann es passieren, dass uns dieser kalt gewaschen wird.

Wir gehen fast jeden Tag einer Tätigkeit nach, welche dabei hilft, die Ziele anderer umzusetzen und das machen wir – wenn wir ein Mitglied der Gesellschaft sein wollen – Vollzeit, also mindestens ein Drittel des Tages. Wann wir damit anfangen, gibt uns auch jemand anderer vor.

Wollen wir frei haben, müssen wir jemand anderen um Erlaubnis bitte und wenn alles aus der Sicht dieser Person okay ist, bekommen wir Urlaub. Aber auch nicht so lange, wie wir wollen oder wie sehr es unser Körper oder unser Geist benötigen, sondern es wird uns vorgegeben.

Wir spielen das Spiel solange, bis wir ca. 60 bis 65 Jahre alt sind und dann – und das in voller Abhängigkeit vom Staat und dessen Finanzierungsfähigkeiten – erhalten wir dann endlich die wohlverdiente Pension und können dann die restlichen 20 Jahre endlich das machen, was wir gerne machen wollen. „Denn später hat man ja endlich Zeit zum Leben“.

Was für ein Schwachsinn und welche Zumutung an den Intellekt, an das Potential und an die Menschenwürde eines jeden Menschen.

Kritiker werden sagen „dann spiel doch nicht mit, weigere dich“.
Ja, könnte der mündige Mensch.

Wir können so mutig sein und darauf verzichten, einer Zwangsmitgliedschaft der Leistungsgesellschaft beizutreten und könnten ja echt das machen, wofür wir geboren worden sind.
Ja, wir könnten – anstatt gleich eine Karriere einzuschlagen – uns die Zeit nehmen, uns dem Leistungsdruck verweigern und unserem recht kurzem Dasein auf Erden einfach mal Zeit geben, in uns hineinzuhören. Reinzuhören, was es da drinnen denn gibt, dass wir als Kompass unseres Lebens heranziehen könnten.

Ja, die Zeit könnten wir uns geben.

Doch auf einen positiven und auf Augenhöhe basierenden Dialog mit solchen Menschen ist unsere Gesellschaft nicht vorbereitet.

Arbeitsloser, Schmarotzer, Leistungsverweigerer, Träumer, „einen, den die Gesellschaft aushalten muss“.

Wer es einmal erlebt hat, der kennt den Schmerz, den diese harten Urteile mit sich tragen.

Also ganz ehrlich, da stimmt doch was nicht.

Am Tag meiner Geburt wusste ich ja nicht mal, dass es „die Wirtschaft“ und ihre mittlerweile unkontrollierbaren Auswüchse gibt.

Hätte ich gewusst, dass ich bereits mit 6 Jahren jeden Tag per Zwang in einem Raum sitzen und Dinge lernen muss, die ich ein Jahr später nicht mehr weiß … ganz ehrlich, ich hätte das Leben am Spielplatz und die Lust am Neugierig sein dem ganzen Regelwerk vorgezogen.

Meine Muttersprache habe ich ohne Grundwortschatz gelernt. Einfach so.
Das stand niemand neben mir mit einem Schulstoff und einem Vokabelheft und hat mich gedrängt, die Muttersprache zu lernen.
Nein, ich wollte es. Und hab es einfach getan, weil mein Gehirn, meine Neugierde und mein Potential die Geschenke waren, die alle Menschen am Tag ihrer Geburt erhalten haben.
Oder kennt jemand ein Kind, dass in der Ecke sitzt und sich weigert, die Muttersprache zu lernen?

Hätte ich gewusst, dass ich Jahre später in diesem System als lernschwach und sprachlich unbegabt eingestuft werde, weil schlicht und einfach meine Interessen nicht vorhanden waren, ich denke, ich hätte ein Leben als Sozialschmarotzer gewählt.

Ich habe gehen gelernt, ohne am Tag meiner Geburt zu wissen, dass ich das eines Tages lernen sollte.
Und ich habe gehen gelernt, weil ich es bei anderen Erwachsenen beobachtet habe und es unbedingt wollte. Und ich bin beim Versuch der ersten Schritte hingefallen.
Und bin wieder aufgestanden. Und wieder hingefallen.
Bloß, habe ich aufgegeben? Kennen wir Kinder, die nach dem 20sten Versuch sagen „so, ich gebe auf, das wird nichts mehr“.
Nein, wir Kinder haben einfach weitergemacht, obwohl wir auf die Schnauze gefallen sind.
Es war das auf die Schnauze fallen, dass uns dazu gebracht hat, zu lernen, wie es nicht geht, um dann den einen Schritt zu setzen und endlich stehen zu können.

Hätte ich gewusst, dass mir diese angeborene Fehlerkultur und der Wille, es immer wieder zu versuchen, später mal abtrainiert wird, in dem ich mit dem Anstieg meiner „Fehler“, die meine liebsten Freunde mein Gehen-lernen waren, bestraft werde, ich hätte mich wahrscheinlich schon früher für das Leben eines Schulabbrechers entschieden.

Ich hätte dafür gesorgt, dass der Abbruch Teil des Aufbruchs in das echte Leben gewesen wäre. Wissentlich und beabsichtig und nicht wie Jahre später aus reiner Angst und als Opfer der Umstände.

Ganz ehrlich, da stimmt doch was nicht, wenn Menschen, die sich bewusst Zeit für ihr Leben nehmen, sich Monatelang zurück ziehen und vom Zahnrad der Gesellschaft Pause nehmen, als Exoten wahrgenommen werden.

Und die, die sich ihr Geburtsrecht nehmen, als Individuen ihre Zeit, ihr Leben und ihre Abhängigkeiten von der Gesellschaft selbst zu definieren, sich dieses Recht und diese Möglichkeiten erst hart erarbeiten müssen.

Ja, da stimmt was nicht.

Wir sind aktuell in der Geschichte der Menschheit an einem Punkt, an dem sich nicht mehr leugnen lässt, dass es so nicht weitergehen kann.
Wir erleben Gruppierungen, die das Bestehende in Frage stellen und die, die den Status Quo über den Erhalt hinaus auch gerne mit dem Rad der Zeit in gute alte Vergangenheit drehen möchten.

Was übrigbleibt ist eine Mitte, die zwischen den Stühlen sitzt und hofft, dass endlich jemand die eine Antwort hat, wie mündig und selbstwirksam unsere Gesellschaft sich selbst emanzipieren möchte.

Das Schöne ist, diese eine Antwort – auf die wir alle warten – ist so individuell wie jeder Sessel, auf dem eine Person mit einem Fragezeichen im Gesicht sitzt.
Eine Person, die jede Sekunde die Chance hat, zu bestimmen, wie ihre eigene Zukunft auszusehen hat.

Was es benötigt, ist Mut, der Glaube an sich und eine Gruppe von Menschen, die Mündigkeit neu definiert und mit Freiheit der Verantwortung assoziiert.
Diese Gruppe ist es auch, die sich nicht mehr als Verbraucher oder Konsument beschimpfen lässt und weiß, dass ihre innersten Bedürfnisse nicht von einer Konsumwirtschaft genährt werden, die den Menschen dann als notwendig erachtet, wenn dessen Bedürfnisse sich mit dem Überangebot der Wirtschaft decken.

Ja, da stimmt was nicht. Und es sind immer mehr, die dies erkennen.

Ein hoch auf die neue Mündigkeit in der Mitte der Gesellschaft, die das Eis zum Brechen bringt, wo andere den verzweifelten Versuch leben, diese mit meterlangen Tesa-Streifen zu kitten.

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Stachel im Fleisch

Nach den Regeln anderer spielen: das können wir.

Einen Test schreiben und danach bewertet werden, was jemand anders von uns will: das können wir.

Tun, was die Gesellschaft will, ohne zu hinterfragen, wer denn diese eine Gesellschaft jetzt ist und ob sie recht hat: das können wir.

Aber wollen wir?

Die Welt steht gerade (eigentlich so wie immer) im Umbruch … jedoch ist dieser anders als alles bisher dagewesene: die schiere Anzahl an Herausforderungen, gepaart mit Unsicherheiten und kollektiver Hysterie, zeigen uns, dass es so nicht mehr weitergehen kann.

Ich finde das gut.

Ich denke es wird Zeit, dass die Dinge zerbrechen, die nichts mehr mit der Natur unserer Generation zu tun haben. Ich denke, wir sollten langsam die Regeln in Frage stellen, die vielleicht zum damaligen Zeitpunkt ihres Erschaffens Sinn hatten, aber heute nicht mehr als Barrieren der Gedanken sind, und sie niederreissen.

Doch wer macht sowas? Wer stellt bestehende Systeme, Themen, Regeln ohne Sinn in Frage?

“Die anderen” werden einige sagen. Ja, das stimmt. Es gibt auf der Welt diese Revoluzzer, die jedoch schon immer “das System” in Frage gestellt haben.

Doch sich auf die mündige Stimme anderer zu verlassen, lässt uns unsere Mündigkeit, unsere Selbstwirksamkeit und unser Selbst-Bewusstsein auf Sparflamme schalten und das sind alles Andere als Zeichen einer Gesellschaft, die ihre Zukunft selbst in die Hand nimmt.

Was wäre, wenn jeder und jede von uns, die im eigenen Umfeld bemerkt, dass einfach etwas nicht mehr stimmen kann, selbst zu diesem Revoluzzer wird. Nicht zu Einem, der die Straßen anzündet, sondern zu der Art von Mensch, die hinterfragt und den Mund aufmacht, um darauf hinzuweisen.

Ich denke, wir dürfen es nicht so weit kommen lassen, dass erst die Straßen brennen, bis wir einen gesellschaftlichen Wandel haben. Eher denke ich, dass wir ein inneres Feuer in uns entfachen müssen, um darauf hinzuweisen, dass es uns nicht egal ist, wie unser Land, unsere Region oder unsere gemeinsame Politik und die Empathie der Gesellschaft gelebt werden.

Was wir brauchen ist, dass es wieder Menschen gibt, die zum Stachel im Fleisch werden. Dieses nervende Gefühl, dass da konstant irgendwas ist, mit dem nicht gut Kirschen essen ist.

Sei es der Arbeitsmarkt, die kulturelle Schere zwischen arm und reich, wie wir die älteren Menschen in unserer Gesellschaft behandeln oder wie sehr wir die Jugend sich selbst überlassen.

Diese wenigen, doch für uns Menschen schicksalshaften, Themen sind es, die sich erst dann verändern werden, wenn der Druck der Veränderung aus der Mitte der Gesellschaft entsteht.

Niemand von uns muss morgen ein ganzes System niederreissen, doch es reicht, sich jeden Tag die Frage zu stellen, ob man das alles so hinnehmen mag, wie es ist und wenn nein, was man selbst im ganz Kleinen dagegen tun kann.

Alles, was in unserer heutigen Form existiert, war eines Tages ein Gedanke im Kopf eines Menschen.

Wer mit etwas unzufrieden ist, der soll nicht nur mit dem Finger drauf zeigen, sondern mitdenken, wie eine Alternative aussehen kann und dann verdammt noch mal den Hintern hochbekommen und dafür sorgen, dass diese das Tageslicht erblickt.

Sei ein Stachel im Fleisch, sei nervig und stelle in Frage, was aus deiner Sicht eine schiefe Optik hat. Warte auf niemanden.

Und wartest du auf ein Zeichen? Hier ist es.